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ASTM International sucht Partner zur Gründung eines Kompetenzzentrums für additive Fertigung

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ASTM International hat heute mit der Bekanntgabe, dass man ein Kompetenzzentrum für additive Fertigung (AM), auch 3D-Druck genannt, einrichten werde, einen bisher einmaligen Schritt getan. Die Organisation rief die Industrie und Universitäten auf, Vorschläge zur Schaffung eines globalen Innovationszentrums zu unterbreiten, das die technischen Standards der AM, die damit verbundene F&E, die Aus- und Weiterbildung und vieles mehr weiterentwickeln soll.

In den letzten zehn Jahren haben Hunderte von weltweit führenden Experten im Bereich der additiven Fertigung die Entwicklung neuer Normen durch ASTM International vorangetrieben", sagte Katharine Morgan, die Präsidentin der Organisation. „Wir sind stolz, dass wir diesen nächsten kühnen Schritt machen, der die Entwicklung von Normen mit F&E verbindet und gleichzeitig die wachsende Nachfrage nach verbundenen Dienstleistungen in diesem Bereich erfüllt."

Das Zentrum wird mit bis zu $ 250.000 pro Jahr für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren mit Mitteln und Sachleistungen unterstützt. Sachleistungen könnten den Betrag der Zuwendungen auf über $ 250.000 erhöhen.

Die Absichtserklärungen müssen spätestens am 27. November und die vollständigen Vorschläge kurz danach, am 15. Dezember, eingereicht werden. Der gewinnende Vorschlag wird Anfang 2018 bekannt gegeben.

Das neue Zentrum wird als Schwerpunkt für F&E-Aktivitäten im Zusammenhang mit Normen dienen und dazu beitragen, dringende Bedürfnisse der Industrie zu befriedigen und bestehende Lücken zu schließen. Es wird auch eine Innovationsdrehscheibe sein, die Tests, Aus- und Weiterbildung und vieles mehr unterstützt. Darüber hinaus ist das Zentrum als Konsortium vorgesehen, das Stakeholder aus den Bereichen Luftfahrt, Fahrzeuge, Medizin und aus anderen Branchen gewinnen soll, die sich zunehmend mit AM-Anwendungen beschäftigen.

Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie besonders jene Ansätze hervorheben, welche die Koordination und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Regierungen maximieren.

Das Komitee für additive Fertigungstechnologien (F42) der ASTM International wurde 2009 gegründet. Das Komitee arbeitet gemeinsam mit dem Technischen Komitee 261 der Internationalen Organisation für Normung (ISO) eng mit der Additive Manufacturing Standards Collaborative zusammen, um eine Vielzahl von Lücken in verschiedenen Branchen zu identifizieren und zu schließen.

Im Rahmen dieser Initiative wählt ASTM International möglicherweise bis zu zwei Anbieter aus.

Details, Kontaktinformationen und häufig gestellte Fragen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren finden Sie hier.


Medienanfragen:
 Nathan Osburn, Tel. +1.610.832.9603; nosburn@astm.org

November 14, 2017

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